Verkehrswende nicht wichtig für die Opposition?

CDU setzt falsches Signal

Nach den Debatten im Mainzer Stadttrat über den Straßenbahnausbau und die Erweiterung des Radwegenetzes, erklärt Sylvia Köbler-Gross, Fraktionssprecherin der Mainzer GRÜNEN:

„Mit dem Abstimmungsverhalten in der letzten Ratssitzung hat die CDU deutlich gemacht, dass es perspektivisch keine Zusammenarbeit im Bereich der Verkehrswende in Mainz geben wird.“

„Wer gegen alles stimmt was im Zusammenhang mit einer dringend notwendigen Verkehrswende zu tun hat, setzt leider ein falsches Signal und hat nicht verstanden wie wichtig dieses Thema gerade für eine so große Stadt ist.“

David Nierhoff, Verkehrspolitiker der Mainzer GRÜNEN ergänzt:

„Mit ihrer dauernden Forderung nach einem Masterplan Verkehr, geht es der CDU um nichts anderes als die Verkehrswende zu blockieren und vermeintliche Besitzstandswahrung für den Autoverkehr. Es dauert Jahre, bis ein Masterplan erstellt ist, so lange wäre keine Weiterentwicklung möglich.“

„Es war übrigens ein Grüner Verkehrsdezernent, der zuletzt ein Verkehrskonzept für Mainz hat erstellen lassen, dies wurde jedoch unter anderem von der CDU abgelehnt.“

„Wenn wir dafür sorgen wollen, dass die Menschen in Mainz und im Umland auf den ÖPNV oder auf das Fahrrad umsteigen, dann müssen wir jetzt handeln. Das will die CDU wohl nicht verstehen.“

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