Zur Diskussion um die „Weinwiese“ auf der Laubenheimer Höhe

Mit Erstaunen nehmen die Mainzer GRÜNEN die Diskussion um die „Weinwiese“ auf der Laubenheimer Höhe zur Kenntnis. Dazu erklärt Christin Sauer, Umweltpolitikerin der GRÜNEN im Mainzer Stadtrat: „Die in Diskussion stehende Fläche ist Teil des Landschaftsschutzgebiets und daher von besonderer Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt und den Klimaschutz.

Die existenzielle Krise der Menschheit, der Klimawandel, macht wegen Corona keinen Halt, daher dürfen Maßnahmen die zum Klimaschutz beitragen nicht im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten werden“
„Wir sind immer offen für kreative Ideen welche, gerade in der heutigen Zeit dazu beitragen, dass Menschen sich treffen können und Gastronomie stattfinden kann, dies darf aber nicht zu Lasten wichtiger Umweltschutz Flächen gehen.“


David Nierhoff, Baupolitiker der GRÜNEN ergänzt „Wir sind irritiert, dass der Betreiber des Hofguts Laubenheimer Höhe im vergangenen Jahr, wider besseren Wissens und trotz klaren Verbots die Fläche genutzt hat. Insbesondere da die Fläche als Ausgleichsfläche Teil der Baugenehmigung seines Hofguts ist. Die Ordnungsdezernentin Manuela Matz muss sich fragen lassen, weshalb trotz offenkundigem Verstoß gegen geltendes Recht hier nicht zum Schutz der Natur eingegriffen wurde?“


Einig sind sich Sauer und Nierhoff darin, dass die Art und Weise wie die Umweltdezernentin Katrin Eder in den Sozialen Netzwerken an den Pranger gestellt wurde an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten ist. „Der Betreiber hat in seinem Posting die Situation unzureichend dargestellt und im Bewusstsein im Unrecht zu sein, die Dezernentin beschuldigt. Wir finden Herr Barth täte gut daran auf seinem Facebook Profil eine Richtigstellung zu veröffentlichen und Katrin Eder um Entschuldigung zu bitten.“

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