Homespots für Geflüchtetenunterkünfte

Die Mainzer Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN begrüßt ausdrücklich, dass das Sozialdezernat die zeitnahe Einrichtung von 16 sogenannten „Homespots“ in die Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in Aussicht gestellt hat. Auch die Einrichtung der Lernräume für die betroffenen Schüler*innen in diesen Unterkünften ist wirklich erfreulich, findet Ellen Kubica, die für die Fraktion zuständig für die Belange geflüchteter Menschen ist.

„Endlich können diese Kinder und Jugendliche unter angemessenen Bedingungen am digitalen Unterricht teilhaben. Im Sinne der betroffenen Schülerinnen bedanken wir uns beim Sozialdezernenten und natürlich auch bei Freifunk für ihr ehrenamtliches Engagement sowie Juvente und den Maltesern, dafür, dass sie die sehr notwendige pädagogische Betreuung der Kinder so kurzfristig umsetzen werden.


Die neueste Entwicklung sei nicht zuletzt dem hartnäckigen Engagement des Mainzer Flüchtlingsrates zu verdanken, der sich schon seit Jahren für einen stabilen Internetzugang für alle Bewohnerinnen der Flüchtlingsunterkünfte einsetzt. „Es bleibt zu hoffen, dass die Homespots für alle Bewohnerinnen zugänglich sind, denn auch digitaler Sprachunterricht und schlicht der Kontakt zu Familienangehörigen in der Heimat sind für die soziale Teilhabe der Betroffenen“, so Kubica.


Im Zuge der aktuellen Debatte wurde vielfach darauf hingewiesen, dass es noch viele andere benachteiligte Kinder gibt, die aus finanziellen Gründen nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen am digitalen Unterricht teilnehmen können, zum Beispiel im Kinderheim und bei vielen Familien, egal welcher Herkunft, die Schwierigkeiten haben, sich die nötige Infrastruktur für den Fernunterricht zu leisten. Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN möchte auch über diese Zielgruppen mit dem zuständigen Dezernat im Gespräch bleiben, verspricht Kubica.

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