Moria endlich evakuieren: Mainz kann helfen

Am gestrigen Abend sind im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos schwere Brände ausgebrochen. Bereits seit einigen Tagen kam es zudem im Lager immer wieder zum Ausbruch von Coronainfektionen.

Die Mainzer Landtagsabgeordnete und Kreisvorstandssprecherin der Mainzer Grünen, Katharina Binz erklärt hierzu:

„Bereits seit Monaten machen Hilfsorganisationen auf die schlimme Lage im Lager Moria aufmerksam. Der jetzt ausgebrochene Brand und die Gefahr der Coronaausbreitung machen einmal mehr deutlich: das Lager muss schnellstens evakuiert werden! Viele Städte und Kreise in Deutschland haben sich mit Ratsbeschlüssen zu „Sicheren Häfen“ erklärt und signalisieren damit, dass sie zu einer weiteren Aufnahme von Geflüchteten bereit sind. Auch der Stadtrat der Landeshauptstadt Mainz hat einen entsprechenden Beschluss gefasst. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich zudem in der Flüchtlingshilfe und der Solidaritätsbewegung.
Doch trotz des großen Engagements der Landesregierung durch Integrationsministerin Spiegel ist es bislang nicht gelungen, die Bundesregierung davon zu überzeugen, mehr Geflüchtete in Deutschland aufzunehmen als die bisherigen knapp 900 Menschen.
Die Lage in Moria verschlimmert sich von Tag zu Tag. Deutschland ist jetzt gefordert, mit einer Aufnahme von mindestens 5000 Menschen dazu beizutragen, dass das Lager gänzlich evakuiert und geschlossen werden kann.“ 

Verwandte Artikel