Foto von Ansgar Helm-Becker

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Horrormärchen verunsichern nur

Verzögerung bei der Klärschlammverbrennungsanlage ärgerlich

Zu den Aussagen von Kurt Mehler (Freie Wähler) über Verzögerungen beim Bau der Klärschlammverbrennungsanlage (AZ-Bericht vom 17.12.2019) äußert sich Ansgar Helm-Becker, Mombacher Stadtratsmitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Selbstverständlich ist die Verzögerung bei der Fertigstellung der Klärschlammverbrennungsanlage in Mombach sehr ärgerlich, aber der Bau wird durch die Verbreitung von Unwahrheiten nicht schneller fertiggestellt.

Diese Horrormärchen, dass die Rauchgasentfernung nicht hundertprozentig arbeiten würde soll die Bürgerinnen und Bürger nur verunsichern. Selbstverständliche werden die gesetzlichen Anforderungen an die Luftreinhaltung durch die geplante Filterungsanlage mehr als erfüllt. Hier wird klar mit den Ängsten der Menschen gespielt. Auch die Vermutung, dass die Kostensteigerung beim Bau auf die Gebühren umgelegt würden, ist reiner Populismus und unhaltbar.

Natürlich wird nicht erwähnt, dass mit der Aufbereitung der anfallenden Asche auch Phosphor, ein Rohstoff der zu hundert Prozent nach Deutschland importiert werden muss, wiedergewonnen werden kann und so den zukünftigen gesetzlichen Vorgaben entsprochen wird.“

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