Klimanotstand für Mainz

„Um die Erderwärmung abzubremsen und die Klimaschutzziele einzuhalten ist konsequentes Handeln vor Ort nötig“, erklärt Marcel Kühle, stellvertretender Fraktionssprecher der GRÜNEN Ratsfraktion.

„Wir werden im Rat den Antrag auf Ausrufung des Klimanotstands auch für Mainz stellen und laden alle demokratischen Fraktion ein diesen zu Unterstützen. 18 Gemeinden in Deutschland und viele weitere auf der ganzen Welt sind diesen Schritt gegangen und haben damit anerkannt, dass es eine Klimakrise gibt, und dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen diese zu begrenzen. Ziel ist es das Bewusstsein aller zu schärfen und uns selbst in die Pflicht zu nehmen. Uns läuft die Zeit davon.“

Sylvia Köbler-Gross, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Rat betont:

„Mit den Maßnahmen aus dem Masterplan 100% Klimaschutz und dem M³ Masterplan hat Mainz ganz wichtige Maßnahmenpakete geschnürt. Mit Ausrufung des Klimanotstands soll gewährleistet werden, dass diese Maßnahmen umgesetzt aber auch andere Entscheidungen der kommunalen Politik und Verwaltung auf ihre Klimaauswirkungen geprüft werden.“

In Deutschland haben unter anderem Kiel, Heidelberg, Münster und Konstanz den Klimanotstand ausgerufen. Mainz ist Mitglied im Klima-Bündnis.

„Wir müssen jetzt handeln, Klimaveränderungen machen schon jetzt Teile der Welt fast unbewohnbar, bedroht der steigende Meeresspiegel Küsten und Inseln, aber die steigenden Temperaturen werden sich auch auf die Lebensqualität in Mainz auswirken. Wir brauchen klare Gesetze, wie eine CO2 Bepreisung und einen schnellen Ausstieg aus der Kohle vom Bund, das ersetzt aber das Handeln vor Ort nicht.“, so Kühle und Köbler-Gross.

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