Tim Ott

Tim Ott
Ortsvorsteherkandidat Oberstadt
www.tim-ott.de
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Herzlich willkommen auf meiner Seite. Hier können Sie auf den folgenden Seiten genauere Infos zu mir als Person finden und was mich persönlich und politisch antreibt.

Ich engagiere mich seit vielen Jahren ehrenamtlich und politisch, angefangen habe ich vor über 7 Jahren bei Fridays for Future und in der Folge der Grünen Jugend. Nach diversen Erfahrungen in sowohl Partei-, Vorstands- wie auch aktivistischer Arbeit wurde ich bei der letzten Kommunalwahl in den Mainzer Stadtrat gewählt und darf mich dort für ein noch besseres Mainz einsetzen. Meine Schwerpunkte liegen hier auf Jugend-, Umwelt-, und Klimapolitik, v.a. auf Ortsteilebene aber auch bei sozialpolitischen Aspekten, wie z.B. dem Schaffen von Begegnungsorten und bezahlbarem Wohnraum. Dabei essenziell ist für mich der intensive, proaktive und ehrliche Austausch mit den Menschen vor Ort. Ohne ihn ist erfolgreiche Kommunalpolitik gar nicht möglich, nur so können wir pragmatisch zu den besten Lösungen für alle gelangen. Ich freue mich daher jederzeit über alle Fragen, Anregungen und Erfahrungsaustausch! Schreiben Sie mir hierfür gerne per Mail oder auf Instagram oder kommen Sie zu einer meiner Veranstaltungen oder Infostände, welche jeden Samstag an verschiedenen Orten in der Oberstadt sind.

Ihr Ortsvorsteher-Kandidat und Stadtratsmitglied,
Tim Ott


Neues von Tim

Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.

Dafür trete ich an:

Grünflächen, Klimaschutz und -anpassung und Umweltschutz vor Ort

Den menschengemachten Klimawandel einzuschränken ist die wohl größte Aufgabe unserer Zivilisation. Auch wir als Stadtteil müssen hier durch lokale Projekte unseren kleinen Beitrag leisten, v.a. aber muss unser Fokus auf der immer dringlicher werdenden Klimaanpassung liegen. Die Sommer der nächsten Jahrzehnte werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit immer heißer werden und erfordern dementsprechend durch vielfältige Maßnahmen eine Anpassung des öffentlichen Raumes an ein verändertes Klima.

Grünflächen sind DER Naherholungsraum in unserer Oberstadt und leisten auch für Biodiversität und Klimaanpassung unschätzbare Dienste. Daher möchte ich den Schutz, die Pflege und die Aufwertung bestehender Grünanlagen verbessern und sie, wo möglich, ausweiten.

Wasserspiele und öffentliche Trinkbrunnen an Plätzen und in Parks sorgen für eine spürbare Abkühlung bzw. stellen eines der Grundbedürfnisse aller Menschen kostenfrei im öffentlichen Raum zur Verfügung.

Ich möchte insbesondere an stark versiegelten Flächen Entsiegelungsprojekte für mehr Lebensqualität, Klimaanpassung und Biodiversität fördern. Da dies auf städtische Initiative hin in der Regel nur auf städtischen Flächen möglich ist, wir aber ein grundsätzliches Umdenken brauchen, müssen auch stärkere Anreize für Privateigentümer*innen oder Private Initiativen geschaffen werden. Ein Beispiel wie verschiedene Nutzungen zusammengeführt werden können sind z.B. die unversiegelten Parkplätze am Fichteplatz, mit denen Bedarf an Parkplätzen ohne zusätzliche Versiegelung erfüllt wird.

Eine wichtige Rolle spielen auch Pflanzungen von neuen (im Optimalfall großkronigen und an trockenes Klima angepassten) Bäumen, vor allem an heißen und wenig schattigen Orten.

Da unsere finanziellen Möglichkeiten begrenzt sind, möchte ich verstärkt Förderprogramme von Stadt, Land oder Bund für diverse Biodiversitäts- und Klimaschutzprojekte in unserem Stadtteil nutzen.

Die Zitadelle soll als naturnaher Naherholungsort geschützt, gefördert und weiter ausgebaut werden. Die vielfältigen ökologischen Funktionen des Bereichs um den Zitadellengraben sind in Mainz einzigartig und müssen bewahrt werden. Die notwendige Sanierung des historischen Baus darf nicht auf Kosten des Umweltschutzes und des Baum- und Pflanzenbestandes gehen. Gerade der im Zitadellengraben und auf der Mauer tw. vorhandene „kontrollierte Wildwuchs“ sorgt v.a. in Sommernächten für eine der wichtigsten Kaltluftquellen in der Mainzer Innenstadt. Um die positive mikroklimatische Wirkung auch auf die Alt- und Oberstadt weiter zu erhöhen, werde ich mich außerdem auch für weitergehende Entsiegelung auf dem Zitadellengelände einsetzen, was mit einer Reduzierung des dortigen Auto- und Parkverkehrs einhergeht.

Mobilitätspolitik vor Ort

Ich werde mich weiterhin intensiv für Tempo 30 auf dem gesamten Abschnitt von der Unimedizin bis zur Göttelmannstraße am Volkspark einsetzen. Aktuell haben wir hier einen ständigen Wechsel von Tempo 30 zu Tempo 50 und wieder zurück, was nicht nur für Verwirrung sorgt, sondern auch dem Verkehrsfluss nicht guttut. Auch wird mit Tempo 30 in diesem sehr dicht besiedelten Gebiet für mehr Lärmschutz zugunsten der Anwohner*innen gesorgt. Ebenso steigt die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Direkt an der stark befahrenen Straße an der Philippsschanze befinden sich darüber hinaus zwei Schulen mit v.a. zu Stoßzeiten starkem Schulwegverkehr über und an der Straße.

Ich möchte das Radwegenetz weiter ausbauen und die leider immer noch zahlreichen Lücken konsequent beheben. Die Verkehrsführung ist für Radfahrende an vielen Stellen immer noch mit zahlreichen Risiken (z.B. Kreuzung der Straßen am Gautor und Fichteplatz) und Umwegen verbunden. Insbesondere im Fokus steht dabei eine Verbesserung der Anbindung zur Universität von der Unimedizin/Landwehrweg durch das Zahlbach.

Wir müssen Fußgängerüberwege, Kreuzungen und Wege generell für Kinder (stark frequentierte Schulwege!), Senioren und mobilitätseingeschränkte Personen sicherer gestalten. Hier geht es oft um kleine Details, wie z.B. oft zu kurze Grünphasen für den Überweg. Auf Basis der Eindrücke meiner Veranstaltung zu sicheren Wegen am 14.11 letzten November wurden bereits einige Verbesserungen durch Ortsbeiratsanträge erwirkt. Ein Beispiel sind Verbesserungen der Ampelschaltungen an Fußgängerüberwegen an der Philippsschanze, ohne dass die grüne Welle für Fahrrad- und Autofahrer*innen aufgehoben wurde, was für eine erste Verkürzung der Wartezeit und Verbesserung der Sicherheit auf dem Schulweg Richtung Gutenbergschule und Ludwig-Schwamb-Schule geführt hat. Diesen Weg möchte ich in der ganzen Oberstadt weiter verfolgen.

Soziale Stadt

Ich werde mich intensiv für die Öffnung von Sportplätzen für alle Menschen, die Sport treiben oder einfach nur kicken wollen, einsetzen. Bei der Mainzer Jugenddemokratiekonferenz 2025 war dieses Thema eines der präsentesten und spielt für viele junge Menschen eine relevante Rolle. Insbesondere auf Sportplätzen, die der Stadt gehören, sehe ich hier mit Blick auf andere Städte gute Chancen auf Erfolg.

Die Pflege bestehender und der Bau neuer Spielplätze und konsumzwangfreier Freizeitangebote (mit Bsp. Volkspark) ist enorm wichtig, um für Familien und junge Menschen weiterhin ein attraktiver Ortsteil zu bleiben. Von der Lebendigkeit, die mit Angeboten dieser Art einhergeht, profitiert der gesamte Stadtteil.

Die Oberstadt ist fast ausschließlich ein reines Wohnquartier, was durch die damit einhergehende Ruhe und Entspanntheit auch ihren Reiz ausmacht. Dadurch ist aber der Bedarf nach Begegnungsorten vergleichsweise groß, weswegen von mir eine Initiative zur Ansiedlung neuer Cafés in der Oberstadt und ihren Quartieren geplant ist. So werden auch in Innenräumen Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Generationen in unserem Ortsteil geschaffen.

Ich möchte eine offene, vielfältige und bunte Oberstadt in der jeder Mensch willkommen ist und sich sicher fühlt, egal welche Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Sexualität er besitzt. Dazu müssen wir eine glasklare Haltung beziehen gegen vor allem Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, grundsätzlich aber Extremismus jeder Art, der auch in Mainz und der Oberstadt leider existiert. Von großer Bedeutung ist dafür für mich z.B. das alljährliche Open Ohr Festival auf der Oberstädter Zitadelle (dort sieht man mich ebenfalls jedes Jahr), das diese Werte aktiv unterstützt.

Quartiersentwicklung und Zusammenhalt vor Ort

Die Entwicklung des Geländes der ehemaligen GFZ-Kaserne ist eine riesige Chance für die Oberstadt ein neues Viertel nach den Bedürfnissen einer modernen Stadt zu errichten, mit möglichst viel bezahlbaren Wohnraum und maximal möglicher Klimaneutralität, sowie Erhalt des Baumbestandes. Durch seine zentrale Lage in der Oberstadt kann das Quartier eine bisher in der Oberstadt unbekannte Rolle als Ortszentrum und Begegnungsort für Menschen und Vereinen auch aus den umliegenden Quartieren entwickeln. Hierfür muss der Prozess weiter aktiv und gestaltend begleitet werden, um z.B. ein mir sehr wichtiges Haus der Vereine realisieren zu können.

Grundsätzlich habe ich einen starken Fokus auf dem Thema Begegnungsorte bewahren und schaffen. Es gibt funktionierende Quartiersgemeinschafen, z.B. im Schlesischen Viertel. Im Berliner Viertel und anderen Quartieren, wie um den Fichteplatz, gibt es aber großes ungenutztes Potenzial mit tw. brachliegender Organisation. Das Wegfallen von Vereinen, Gemeinden und sonstigen gemeinschaftsstiftenden Gruppen sorgt nicht nur für das Ausbleiben von Festen und kulturellem Leben, sondern sorgt auch für mehr Einsamkeit, insbesondere bei älteren Generationen. Hier möchte ich aktiv unterstützend und vermittelnd für eine Wieder- oder Neubelebung des gemeinschaftlichen Miteinanders sorgen. In dem Zuge müssen Veranstaltungen wie z.B. das Sommerfest in der Berliner Siedlung unterstützt und gesichert werden, um Viertelidentität und Gemeinschaftsgefühl und somit auch Begegnungsorten eine langfristige Basis zu geben.

Kommunikation und Rolle als Ortsvorsteher

Bürger*innen haben das beste Gefühl, was bei uns gut oder schlecht läuft, daher ist der tägliche Austausch DIE essentielle Aufgabe eines Ortsvorstehers. Diesen Austausch möchte ich wie jetzt schon immer proaktiv suchen. Daher sehe ich die Rolle des Ortsvorstehers v.a. als Bindeglied zwischen Bürger*innen und Verwaltung. So können Anliegen gezielt an die passenden Stellen weitergegeben werden, sodass die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung möglichst hoch ist. Hierfür ist die Kenntnis der Verwaltungsstrukturen und der passenden Ansprechpartner essentiell, die letzten Jahre im Stadtrat und seinen Gremien konnte ich hier sehr viel dazulernen.

In dem Zuge ist es auch wichtig einen intensiven Austausch mit Vereinen und Initiativen zu pflegen, um ihre Bedürfnisse im Blick zu haben.

Mir ist es ein großes Anliegen allen Menschen mit Empathie, Verständnis und Respekt für unterschiedliche Perspektiven, Lebensrealitäten und Ansichten zu begegnen. Es ist nicht relevant für mich, ob mein Gegenüber meine politische Einstellung teilt, sondern vielmehr, dass wir offen, ehrlich, und vor allem konstruktiv miteinander sprechen, diskutieren und so nach Lösungen suchen können. Ohne die Position des Gegenübers und seine Hintergründe ehrlich und mit Empathie verstehen zu wollen, ist konstruktiver Austausch nicht möglich. Diesen brauchen wir aber gerade in Zeiten multipler Krisen und einem Wiederaufstieg des Rechtsextremismus. Nur so können wir mehr Gemeinschaft und Miteinander schaffen. Wobei es für mich JEDERZEIT eine klare Brandmauer zu Hass und Hetze gibt. Gegenüber Demokratie- und menschenverachtenden Positionen müssen wir als Demokraten klar Stellung beziehen. Die Erfahrung zeigt leider, dass respektvoller Austausch hier für gewöhnlich leider auch gar nicht möglich ist.

Ehrlichkeit und Nahbarkeit

Die Möglichkeiten eines Ortsvorsteher und generell eines Ortsbeirates sind bei allen durchaus vorhandenen Gestaltungsmöglichkeiten doch begrenzt. Alles, was ich in meiner Vision und meinen Zielen für die Oberstadt aufführe, ist dennoch meiner Auffassung und Erfahrung nach umsetzbar. Dennoch kann ich natürlich nicht garantieren, dass alles funktionieren wird. Grundsätzlich sind Ehrlichkeit und Authentizität für mich als politisch aktive Person und Ehrenämtler essenziell, gerade weil ich selber parteiübergreifend mitbekomme, dass diese Werte in der Politik grundsätzlich eher „flüchtig“ sind. Daher auch die Bitte um jederzeit ehrlichen Austausch und auch sehr gerne konstruktiver Kritik. Denn bei allem Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten werde auch ich Fehler machen, kein Mensch und insbesondere Politiker ist perfekt! Mit bestem Gewissen versprechen kann ich aber, dass ich einem Ehrenamt entsprechend mit Leidenschaft für unseren Ortsteil alles geben werde und alle mir gegebenen Möglichkeiten ausschöpfen werde. Kaum eine Sache gibt mehr Energie, als Dinge meistens im Kleinen und manchmal auch im Großen zu verändern und zu sehen, wie sich Zustände für die Menschen vor Ort verbessern.

Die Oberstadt in der Stadt Mainz

Das Stadtratsmandat gibt mir die Möglichkeit die Anliegen und Perspektiven der Oberstadt im Mainzer Stadtrat und seinen Ausschüssen zu vertreten. Durch die starke Einbindung in die städtische Politik können Entwicklungschancen, wie auch Risiken schnell und effektiv erkannt und genutzt bzw. angegangen werden. Hier helfen mir auch meine immer weiter wachsenden Erfahrungenen aus der Gremienarbeit der letzten Jahre, sowie die bereits angesprochene Kenntnis der städtischen Verwaltungsstrukturen. Auch sind die Wege zu den passenden Ansprechpartnern in Fraktion und Verwaltung so äußerst kurz.


Ausbildung & Berufliche Tätigkeit

  • 1997 geboren, 28 Jahre alt
  • 2016 Abitur (Note 1,7)
  • Anschließend ein Jahr Work and Travel in Australien
  • 2021 Abschluss Bachelor Geographie an der JGU (Note 1,5)
  • In der Folge angestellt im Studienbüro des Geographischen Institut der JGU bis 2022
  • seit 2022 in Teilzeit bei JUWI angestellt im Bereich Scouting & Akquise, einem Projektierer für Erneuerbare Energien
  • Als Weiterbildung/Spezialisierung parallel Studium Master Klima- und Umweltwandel an der JGU, Abschluss dieses Jahr

Ehrenamtliche/politische Aktivität

  • 2019-2021 Engagement bei Fridays for Future (Veranstaltungsplanung etc.)
  • 2022-2023 Sprecher der Grünen Jugend Mainz
  • 2023-2025 Schatzmeister der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz
  • seit Juli 2024 im Stadtrat der Stadt Mainz, dort fachpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion zu Jugend- und Queerpolitik, sowie starkes Engagement im Bereich Klima- und Umweltschutz, insbesondere zum Ausbau der Erneuerbaren Energien auf dem Mainzer Stadtgebiet
  • seit Juli 2024 aktives Mitglied in diversen Ausschüssen, Gremien und Räten der Stadt Mainz (s. Auflistung weiter unten)
  • seit Juli 2024 im Ortsbeirat der Oberstadt

Aktuell ständiges Mitglied in folgenden Gremien des Mainzer Stadtrats

  • Jugendhilfeausschuss
  • Sozialausschuss
  • Ausschuss für Umwelt, Grün und Energie
  • Rechnungsprüfungsausschuss
  • Städteausschuss Mainz-Wiesbaden
  • Klimaschutzbeirat
  • Stiftungsratmitglied der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz

Gremienmitgliedschaften durch Stadtratsbeschluss

  • Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe
  • Verwaltungsrat des Entsorgungsbetriebes Mainz

Mitglied in weiteren Gremien

  • Ortsbeirat Oberstadt (mit beratender Stimme)