Nicht ohne den Stadtjugendring

Zum Antrag der CDU zur Kinder- Jugendbeteiligung in der heutigen Ratssitzung erklärt Ruth Jaensch (Jugendpolitikerin der GRÜNEN):

„Dieser Antrag ist nicht geeignet das Projekt sinnvoll voranzubringen. Von Anfang an ist der Stadtjugendring, als Vertreter für die Kinder und Jugendlichen, unser Partner in diesem Projekt.

Es gibt die klare Aussage, dass es gewünscht ist ein Kinder- und Jugendbüro außerhalb der Jugendverwaltung anzusiedeln. Diesen Wunsch müssen wir dringend respektieren, Politik über die Köpfe derjenigen zu machen, für die sie gemacht werden soll, führt zu Verdrossenheit und Unmut.

Wir alle sind frustriert, dass nach der langen und intensiven Befassung noch nicht die Mittel zur Umsetzung gefunden wurden, wir haben uns aber auch alle darauf verständigt das Projekt gemeinsam umsetzten zu wollen.

Nach der intensiven Mitarbeit von Frau Siebner im zuständigen Steuerungsgruppe wundert uns dieser Antrag, ist es doch ein Bärendienst für das Projekt Kinder- und Jugendbüro.“… Weiterlesen »

Barrierefreiheit ist nicht überflüssig

Zu den Äußerungen des CDU Stadtrats Thomas Gerster, dass der barrierefreie Ausbau der Haltestellen Fischtorplatz überflüssig sei, erklärt Christian Viering (Kreisvorstandssprecher der GRÜNEN):

„Die Aussagen von Herrn Gerster zur Notwendigkeit von Barrierefreiheit im ÖPNV sind bodenlos. Bei der aktuellen Situation der Haltestelle kann diese von Menschen mit Bewegungseinschränkungen fast gar nicht genutzt werden.

Die Haltestelle Fischtorplatz ist wesentlich für die Erreichbarkeit vom Liebfrauenplatz, dem Wochenmarkt und dem Rheinufer, deshalb ist es besonders wichtig, dass es gute Ein- und Ausstiegsbedingungen für Rollstuhlfahrer*innen, Menschen mit Rollatoren und denjenigen gibt, die ihre Markteinkäufe in der Rolltasche nach Hause bringen wollen.

Für uns GRÜNE ist ganz klar: Barrierefreiheit im ÖPNV ist nicht nur gesetzlich, sondern auch menschlich verpflichtend. Wenn Gerster der Meinung ist, dass ältere Leute und behinderte Menschen nur manche Haltestellen sicher nutzen können sollen, dann zeichnet das ein schlimmes Bild der CDU.“… Weiterlesen »

GFZ-Kaserne wichtig für die Entwicklung von Mainz

Grüne fordern zügig mit den Verhandlungen zu beginnen – gegenseitige Schuldzuweisungen helfen niemandem

Zur Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im nächsten Stadtrat betont Daniel Köbler, Mitglied im Stadtrat und Landtagsabgeordneter:

„Das Gelände der GFZ-Kaserne ist für die weitere Entwicklung unserer Stadt ein dringend benötigtes Areal. Daher ist ihre Räumung und die zukünftige Nutzung des Geländes seit Jahren ständiges Thema im Stadtrat. Da nun Bewegung in die Sache kommt wünschen wir uns, dass zügig mit den Verhandlungen zum Kauf des Kasernengeländes begonnen wird.

Es muss dringend geklärt werden wann das Gelände endgültig geräumt wird und zu welchen Konditionen die Stadt Mainz die Fläche kaufen kann, damit auch die finanziellen Mittel zur Erschließung und Entwicklung bereitgestellt werden können. Der Bundeswehr muss deutlich gemacht werden wie wichtig diese Gelände für die Stadt Mainz ist und dass hier ein bezahlbares Angebot vom Bund vorgelegt werden muss.

Die GFZ-Kaserne könnte zu einem neuen Zentrum für die Oberstadt entwickelt werden. Daher wollen wir Grüne, dass die Mainzerinnen und Mainzer ebenfalls frühzeitig in die Planungsprozesse eingebunden werden um eine konstruktive und zielführende Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung des Areals zu gewährleisten.“

Die Mainzer Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) ergänzt:… Weiterlesen »

Verlosung zum Filmstart von „Bauer unser“

Zum Filmstart von „Bauer unser“ verlosen wir 3 x 2 Freikarten für das CAPITOL & PALATIN. Um an der Verlosung teilzunehmen, schickt uns bitte eine E-Mail an mail@gruene-mainz.de oder eine Nachricht auf Facebook. Da der Film schon am Donnerstag in die Kinos kommt, ist der Teilnahmeschluss bereits am 23. März 2017, 12 Uhr. Teilnahmebedingungen unter www.gruene-mainz.de/teilnahmebedingungen.

Die Arbeit des Bauern will nicht so recht in ein neoliberal digitalisiertes Weltbild passen – allerdings ernähren wir uns nicht von Strom oder industrieller Chemie. Vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur lautet der einhellige Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage. Mit der Mühe um Objektivität behandelt der Dokumentarfilm „Bauer unser“ den problematischen Status Quo der Bauern und die fragwürdige Zukunft unserer Ernährung.

Informationen zum Film und Trailer unter www.programmkinos-mainz.de/bauer-unser Weiterlesen »

In fünf Jahren brauchen wir bereits eine fünfte IGS

Reicht der Platz für Mainzer Schülerinnen und Schüler bei dislozierter IGS?

Zu den Äußerungen von Schuldezernent Merkator, erklärt Ruth Jaensch, Mitglied des Mainzer Stadtrats und des Schulträgerausschusses:

„Wir freuen uns sehr, dass beim Thema vierte IGS endlich Fortschritte gemacht werden, jedoch sind wir ein wenig verwundert, dass die bisher immer abgelehnte dislozierte IGS mit zwei Standorten in Mombach und Budenheim jetzt doch wieder ins Spiel gebracht wird.… Weiterlesen »

Hürde genommen – Einführung der Gesundheitskarte ist ein wichtiger Schritt

In der gestrigen Sitzung des Sozialausschuss wurde der Einstieg in die Umsetzung der Gesundheitskarte für Geflüchtete vorgestellt. Der Stadtrat hatte die Einführung einer Gesundheitskarte beschlossen. Das Sozialdezernat hat nun mit der zuständigen Krankenkasse verhandelt, so dass die Einführung in greifbare Nähe rückt.

Dazu erklärt Christian Viering:

„Für uns GRÜNE war, ist und bleibt die Einführung einer Gesundheitskarte ein wichtiger Bestandteil in der Geflüchtetenpolitik. So kann das Leben und der Alltag für die Menschen selbst und auch für die Verwaltung erleichtert werden. Mit dem Vorlegen einer Karte bei Betreten einer Arztpraxis ist für Dritte kein Unterschied zwischen Geflüchteten und anderen Patient*innen erkennbar, Diskriminierung wird abgebaut.… Weiterlesen »

Ehrliche Politik – Mainz ist nicht das „Wünsch-dir-was-Land“

Angesichts wiederholter Versprechungen von Frau Flegel bezügliche zusätzlicher Angebote des ÖPNV im Mainzer Stadtgebiet, kommentiert der Kreisvorstandsprecher der Mainzer GRÜNEN Christian Viering:
“Wir sind sehr verwundert darüber, dass die CDU stadtweit den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere Anbindung und mehr Busse verspricht und die MVG kritisiert. Frau Flegel und Herr Gerster sind selbst Mitglieder im Aufsichtsrat der MVG und bestimmen dort den Liniennetzplan mit. Sie kennen ganz genau die Sachzwänge und wissen, dass die MVG keinen Profit macht. Ihren Verlust gleichen die Stadtwerke als Mutterkonzern aus. Das Defizit ist auf 15 Mio. Euro im Jahr gedeckelt.“… Weiterlesen »

Mitgliederversammlung des Ortsvereins Mainz-Neustadt

Am 21. Januar 2017 hat der Ortsverband Mainz-Neustadt seine jährliche Mitgliederversammlung abgehalten.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und beglückwünschen Astrid Becker (Sprecherin), Christian Thoböll (Sprecher), Marco Neef (Schatzmeister) und Martin Becker (Beisitzer) zur Wahl. Außerdem bedanken wir uns beim alten Vorstand für die gute Arbeit der letzten zwei Jahre.

Darüber hinaus wurden Themen gesammelt, die der Ortsverband in diesem Jahr angehen möchte. Die Mitglieder können nun darüber abstimmen, zu welchen Themen sie sich Veranstaltungen wünschen.

Das vollständige Protokoll findet Ihr hier.… Weiterlesen »

Sabine Littig verlässt Fraktion

Anlässlich der Mandatsniederlegung von Dr. Sabine Littig äußern sich Sylvia Köbler-Gross, Fraktionssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Mainzer Stadtrat und Dr. Sabine Littig:
„Es ist sehr schade, dass sich unsere von allen sehr geschätzte Kollegin Dr. Sabine Littig dazu entschieden hat ihr Stadtratsmandat niederzulegen. Ende letzten Jahres teilte sie uns mit zum 01. Februar 2017 von ihrem Mandat im Stadtrat und in den einzelnen Ausschüssen zurückzutreten. Dies nahmen wir schweren Herzens zur Kenntnis.“… Weiterlesen »