Mehr als ein Lückenschluss: Binger Straße wird zur starken Achse des Umweltverbunds

Nach rund zwei Jahren Bauzeit, ging heute die neue Straßenbahnverbindung durch die Binger Straße in Betrieb. Damit wird nicht nur die Fahrt in die Innenstadt direkter, sondern zugleich der stark beanspruchte ÖPNV-Knoten am Mainzer Hauptbahnhof entlastet.

Dazu erklärt David Nierhoff, mobilitätspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Mainzer Stadtrat:

„Mit der neuen Strecke gelingt ein entscheidender Lückenschluss im Mainzer Straßenbahnnetz. Wir schaffen eine direkte und leistungsfähige Verbindung zwischen Hauptbahnhof West, Münsterplatz und Schillerplatz, entlasten den Bahnhofsvorplatz und verbessern die Verbindung vom Lerchenberg und Universität in die Innenstadt. Das macht das Straßenbahnnetz robuster und die Fahrt für viele Menschen einfacher und schneller.“

Die Bedeutung des Projekts reicht dabei weit über die neuen Gleise hinaus. Neben der Straßenbahn profitiert der Radverkehr besonders durch den Umbau:

„Die Binger Straße war schon immer eine Hauptachse für den Radverkehr aus den südwestlichen Mainzer Stadtteilen und insbesondere von der Universität in die Innenstadt.

Jetzt bekommt der Radverkehr auf dieser wichtigen Achse den nötigen Raum. Die breiten, rot eingefärbten Radwege in der Binger Straße sind eine Einladung ans Radfahren. Sie machen auf den ersten Blick sichtbar: Wer hier mit dem Rad unterwegs ist, ist ausdrücklich mitgedacht und willkommen.“, betont Nierhoff.

Viele einzelnen Maßnahmen greifen ineinander:

„Die Binger Straße, der Radfahrstreifen auf der Alicenbrücke und die neu eingerichtete Fahrradstraße in der hinteren Bleiche greifen ineinander. Damit entsteht eine direkte und komfortable Verbindung vom Rheinufer bis zum Hauptbahnhof West und weiter in Richtung Universität – und natürlich auch in der Gegenrichtung.“

Abschließend erklärt Nierhoff:

“Nach der langen Bauphase gilt unser Dank allen beteiligten Beschäftigten der Mainzer Mobilität, der Stadtverwaltung und der ausführenden Unternehmen sowie den Anwohner:innen, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmenden, die während der Arbeiten erhebliche Einschränkungen hinnehmen mussten. In den kommenden Wochen werden noch ein paar Restarbeiten und Optimierungen nötig sein und im Herbst freuen wir uns, dass auch einige Bäume die Binger Straße wieder begrünen werden.“

David Nierhoff
Mitglied des Stadtrats

Sprecher für Digitalisierung, Mobilität, Tierschutz

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