Mainzer GRÜNE treiben Kampf gegen Einsamkeit weiter voran

In den letzten Jahren hat sich Einsamkeit als wachsendes Problem herausgestellt. Auch in größeren Städten wie Mainz stellt sie eine zunehmende Herausforderung für unsere Gesellschaft dar und betrifft Menschen aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten. Die GRÜNEN Mainz haben das Problem erkannt und sich zur Aufgabe gemacht, dem Thema Einsamkeit mit Anträgen, Aktionen und Veranstaltungen zu begegnen.

„Einsamkeit betrifft Menschen aller Generationen und Lebenslagen. Jugendliche und junge Erwachsene, Alleinerziehende, Erwerbslose, ältere Menschen oder Menschen mit Migrationsgeschichte – sie alle können von sozialer Isolation betroffen sein. Die Folgen sind gravierend: Einsamkeit gefährdet die psychische und körperliche Gesundheit und schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb haben wir den Kampf gegen Einsamkeit zu einem unserer zentralen Schwerpunktthemen gemacht“, erklären die GRÜNEN Kreisvorsitzenden Teresa Bicknell und Christoph Kozubek.

Die Mainzer GRÜNEN sind bereits auf mehreren Ebenen aktiv. In der Stadt wurde eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die gezielt Begegnungen schafft und Menschen zusammenbringt. Dazu zählen unter anderem ein Pubquiz gegen Einsamkeit sowie ein Strickabend mit der Europaabgeordneten Jutta Paulus. Am 9. Juli findet das nächste Pubquiz um 19 Uhr im Krumm & Schepp statt. „Mainz ist eine offene, lebendige und gesellige Stadt. Gerade deshalb trifft Einsamkeit die Betroffenen hier oft besonders hart“, betont Dietmar Brück, Beisitzer im Kreisvorstand.

Auch auf Stadtteilebene werden konkrete Maßnahmen vorangetrieben: Auf Initiative der GRÜNEN in Weisenau hat der Ortsbeirat die Einrichtung sogenannter „Babbelbänke“ angestoßen. Diese sollen gezielt Orte der Begegnung schaffen und Menschen niedrigschwellig ins Gespräch bringen. „Viele Menschen haben im Alltag nur wenige soziale Kontakte. Gerade in Städten kann Anonymität Einsamkeit verstärken. Babbelbänke helfen dabei, Hemmschwellen abzubauen und miteinander ins Gespräch zu kommen“, erklärt Dr. Ronald Lehndorff, stellvertretender Kreisvorsitzender der GRÜNEN.

Ein wichtiger politischer Erfolg ist zudem auf gesamtstädtischer Ebene erreicht worden. Die Kenia-Koalition aus GRÜNEN, CDU und SPD hat die Stadtverwaltung per Stadtratsbeschluss beauftragt, ein umfassendes Handlungskonzept („Mainz gegen Einsamkeit“) zu entwickeln. Gleichzeitig soll eine koordinierende Struktur geschaffen werden, um Maßnahmen stadtweit zu bündeln und langfristig wirksam umzusetzen. Die GRÜNEN hatten sich zuvor für die Einrichtung einer entsprechenden Koordinierungsstelle eingesetzt.

„Einsamkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die uns auch in Mainz langfristig beschäftigen wird. Umso wichtiger ist es, nachhaltige Strukturen zu schaffen und gezielt auf die Menschen zuzugehen, die am Rand unserer Stadtgesellschaft stehen. Zusammenhalt und soziale Teilhabe entstehen nicht von selbst – wir müssen sie aktiv gestalten“, unterstreicht Stefanie Gorges, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN Stadtratsfraktion.

Der Antrag der Kenia-Koalition mit dem Titel “Weiterentwicklung der sozialräumlichen Kooperation – tragfähige Strukturen für soziale Teilhabe und die Bekämpfung von Einsamkeit schaffen (DIE GRÜNEN, CDU, SPD)” kann aus dem Bürgerinformationssystem der Stadt herunterladen werden: https://bi.mainz.de/to0050.php?__ktonr=124490

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