Katrin Eder, MdL zur Verkehrssicherheit in Mombach (Zebrastreifen)

Die Mainzer Landtagsabgeordnete Katrin Eder begrüßt die Markierung des Zebrastreifens in Mombacher Hauptstraße.

„Im Anschluss an einen von mir organisierten Rundgang mit Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Verkehrssicherheit in Mombach im Dezember 2025 hatte Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger den Zebrastreifen zugesagt.

Die Wiedererrichtung des Fußgängerüberwegs in der Hauptstraße in Mainz-Mombach ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Stadtentwicklung weiterentwickeln darf – und manchmal auch weiterentwickeln muss: Die damalige Umgestaltung der Hauptstraße war Ergebnis eines langen und intensiven Beteiligungsprozesses mit Bürgerschaft, Ortsbeirat und Verwaltung. Sie hatte das Ziel, den Bereich insgesamt verkehrsberuhigt und sicherer zu gestalten, Parkplätze durften damals nicht weichen – auch nicht für Bäume oder Verkehrsüberwege. Das war damals 2009 bereits bedauerlich. Nun konnten wir sehr konkret an einigen Stellen sehen, dass und wo zusätzliche Querungshilfen sinnvoll sind, denn gerade für Kinder ist es kaum möglich zwischen den parkenden Autos hervorzutreten und die Straße sicher zu überqueren.

Gerade im Umfeld von Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestellen und wichtigen Fußwegebeziehungen kommt der sicheren Querung des Straßenraums eine besondere Bedeutung zu. „Wir stellen fest, dass die Annahme, dass die Ausweisung von Tempo 20 an der hohen Anzahl an Fahrzeugen und parkenden Autos nichts geändert hat und ein sicheres Überqueren nicht eingetreten ist. Die Wiedererrichtung des Zebrastreifens an der Hauptstraße verbessert die Situation insbesondere für Kinder, ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen deutlich. Es ist daher richtig und begrüßenswert, dass die Verwaltung an dieser Stelle vom ursprünglichen Konzept abweicht“, so Eder weiter.

Eder verweist zudem darauf, dass sich in den vergangenen Jahren auch die rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen weiterentwickelt hätten. Mit der Novellierung der Straßenverkehrsordnung werde Verkehrssicherheit heute stärker als früher in den Mittelpunkt gerückt. Kommunen erhielten dadurch mehr Möglichkeiten, Maßnahmen zugunsten der Sicherheit und des Fußverkehrs umzusetzen.

„Gerade in dicht genutzten Ortskernen braucht es sichere, verständliche und gut erkennbare Querungsstellen. Der neue Fußgängerüberweg ist deshalb ein sinnvoller Beitrag für einen sicheren Stadtteil.“

Katrin Eder
Mitglied des Landtags

Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz

www.Katrin-Eder.de

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