Mit 18,5 % der Zweitstimmen bleiben die GRÜNEN auch in der schwierigen Ausgangslage ihr Ergebnis in Mainz halten können. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren erreichten die GRÜNEN 18,7%. Die GRÜNEN Kandidat*innen in den Mainzer Wahlkreis Katharina Binz, Katrin Eder und Fabian Ehmann verpassen den direkten Einzug über die Direktmandate. Eder und Binz ziehen über Platz 1 bzw. Platz 3 der Landesliste der GRÜNEN Rheinland-Pfalz in den Landtag ein. Ob für Fabian Ehmann der Listenplatz 10 ausreichend ist, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.
„Zuerst möchten wir uns für das Vertrauen der Wähler*innen bedanken“, kommentiert Kreisvorsitzende Teresa Bicknell den Ausgang der heutigen Landtagswahl. „Unser Dank gilt außerdem unseren Direktkandidatinnen Katharina Binz, Katrin Eder und Fabian Ehmann. Besonders hervorzuheben ist, dass sich Katharina Binz gegenüber dem ehemaligen Oberbürgermeister und amtierenden Innenminister Michael Ebling von der SPD behaupten konnte – trotz einer schwierigen Ausgangslage bei der Verteidigung des Direktmandats. Unser Dank gilt natürlich auch den vielen grünen Wahlkämpfer*innen, die uns in den letzten Wochen und Monaten in den Stadtteilen bei Infoständen und beim Haustürwahlkampf unterstützt haben. Außerdem möchten wir uns bei den demokratischen Parteien für den fairen Wahlkampf in Mainz bedanken.“
Mit Blick auf die Landtagswahlergebnisse ergänzt Christoph Kozubek: „In den letzten Umfragen vor der Wahl hat sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU abgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch an Gorden Schnieder. Die CDU muss jetzt beweisen, dass sie in der Lage ist, eine neue Landesregierung zu bilden, die die Erfolge der letzten Jahre im Bereich Klimaschutz, Mobilität und Kultur fortsetzt und nicht für billigen Populismus opfert.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit der Spitzenkandidatin Katrin Eder erreichen mit 7,9% ihr drittbestes Ergebnis in der Geschichte der GRÜNEN in Rheinland-Pfalz. Teresa Bicknell: „Natürlich hätten wir uns ein besseres Ergebnis gewünscht. Trotz der schwierigen Ausgangslage konnten wir viele Menschen in Rheinland-Pfalz von unseren Themen und Lösungsvorschlägen im Bereich Klimaschutz, Mobilität und Kulturpolitik überzeugen.“
