Der Haushalt 2025 der Landeshauptstadt Mainz wurde mit einer Liquidität von 48 Millionen Euro abgeschlossen. In der Haushaltssatzung für das Jahr 2025 war ursprünglich mit einem Defizit von knapp 90 Millionen Euro geplant worden.
Jonas König, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Mainzer Stadtrat, sieht dies als Ergebnis einer „verantwortungsvollen und weitsichtigen Haushaltsführung“ – insbesondere vor dem Hintergrund, dass somit keine Liquiditätskredite aufgenommen werden mussten. König betont, dass dieses Ergebnis auf die langjährige Expertise von Günter Beck als Bürgermeister und Finanzdezernent zurückzuführen ist. „Es ist Günter Beck und seiner Finanzverwaltung immer wieder gelungen, bessere Jahresergebnisse zu erzielen, als bei der Haushaltsaufstellung prognostiziert. Das unterstreicht, dass kluge Ideen und solides Finanzmanagement auch in herausfordernden Zeiten tragfähige Lösungen für Mainz ermöglichen.“ so König weiter. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass es gelungen ist 2025 keine Liquiditätskredite aufzunehmen und zugleich wichtige Investitionen in Bildung und Klimaschutz zu tätigen. Beides ist in einer Situation gelungen, die von steigenden Belastungen quer durch alle Bereiche und weiterhin ausbleibenden Schlüsselzuweisungen geprägt ist.
König sagt weiter: „Mit Weitsicht und mutigen Entscheidungen lassen sich selbst in schwierigen Zeiten stabile Finanzen und Investitionen in die Zukunft vereinen. Das ist ein Erfolg für Mainz – und ein Beleg dafür, dass grüne Finanzpolitik nicht nur verantwortungsvoll, sondern auch nachhaltig erfolgreich ist.“
Zur Situation der Kommunen in Deutschland erklärt König abschließend: „Günter Beck war maßgeblich an der Bildung des Bündnisses für die Würde unserer Städte beteiligt, um auf die seit Jahren desolate Lage der kommunalen Finanzen in Deutschland aufmerksam zu machen. Dass Entscheider*innen auf allen Ebenen ebenso wie die Öffentlichkeit dieses Problem erkannt haben, ist auch sein Verdienst. Jetzt gilt es tragfähige und langfristige Lösungen zu finden. Hierbei unterstützen wir den Oberbürgermeister und den neuen Finanzdezernenten selbstverständlich weiterhin.“
