Selbst nichts auf die Reihe gekriegt – aber jetzt eine Meinung haben

Zur Kritik der CDU erklärt Ann Kristin Pfeifer, Kreisvorstandssprecherin der GRÜNEN:

„Der Stadtrat hat die Großbaumaßnahmen gemeinsam, mit der CDU, im Stadtrat beschlossen: Es ist geradezu erbärmlich, wie sich nun alle wegducken und die Verantwortung für die gemeinsam beschlossenen Maßnahmen von sich weisen. Schlichtweg grotesk ist der Vorwurf, es würden aus politischen oder ideologischen Gründen Straßen aufgerissen. Keiner wünscht sich Baustellen, aber jeder will Straßen in gutem Zustand, ohne Schlaglöcher und eine zuverlässige Strom-, Wasser- und Gasversorgung.

Über 2.000 Baustellen in dieser Stadt lassen sich nicht so koordinieren, dass sie nicht auch gleichzeitig oder überschneidend stattfinden. Die CDU weiß sehr genau, dass auch die Leitungen von Telekommunikationsunternehmen oder das Legen von Hausanschlüssen durch Private den Verkehrsfluss hemmen, aber genehmigt werden müssen – ohne Spielraum. Wer jetzt also so tut, als wäre das nicht bekannt und Anschuldigungen erhebt, täuscht die Bürgerinnen und Bürger wissentlich. Vielleicht bleibt aber ohne eigene umsetzungsfähige Visionen für Mainz sonst nichts zu berichten.

Wir übernehmen Verantwortung für diese Stadt, wir bemühen uns aktiv um Fördermittel, um die günstigen Zinsen nutzen zu können diese Stadt voranzubringen. Die CDU zeigt heute mit dem Finger auf diejenigen, die sich endlich einmal um diese Stadt kümmern; auch um die Dinge kümmern, bei denen es kein Band zum Durchschneiden gibt. Uns geht es nicht um Prestigebauten, sondern darum sicherzustellen, dass die Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet ist. Dafür wird viel gebaut.

Die Mainzer CDU hat jahrzehntelang die Verantwortung in dieser Stadt getragen und die Infrastruktur, Bürgerhäuser, Rathaus und Straßen, langsam vor sich hin verfallen lassen. Wir sind heute in Mainz in einem Investitionshoch in die städtische Infrastruktur, und zugegeben auch an der Grenze der Belastbarkeit.

Wir alle, als Mainzerinnen und Mainzer, werden noch Geduld brauchen, denn neue Straßen und Leitungen fallen nicht über Nacht geräuschlos vom Himmel.“

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