Ehrliche Politik – Mainz ist nicht das „Wünsch-dir-was-Land“

Angesichts wiederholter Versprechungen von Frau Flegel bezügliche zusätzlicher Angebote des ÖPNV im Mainzer Stadtgebiet, kommentiert der Kreisvorstandsprecher der Mainzer GRÜNEN Christian Viering:
“Wir sind sehr verwundert darüber, dass die CDU stadtweit den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere Anbindung und mehr Busse verspricht und die MVG kritisiert. Frau Flegel und Herr Gerster sind selbst Mitglieder im Aufsichtsrat der MVG und bestimmen dort den Liniennetzplan mit. Sie kennen ganz genau die Sachzwänge und wissen, dass die MVG keinen Profit macht. Ihren Verlust gleichen die Stadtwerke als Mutterkonzern aus. Das Defizit ist auf 15 Mio. Euro im Jahr gedeckelt.“

„Jeder zusätzliche Bus, jeder Umweg und jeder Halt kostet die MVG Geld. Wir würden gerne überall mehr Busse fahren lassen, denn der ÖPNV ist uns von jeher ein Herzensanliegen. Die Realität lässt das aber nicht zu. Mainz ist nicht das Wünsch-Dir-Was-Land, wo Geld keine Rolle spielt. Daher erwarten wir von der CDU Ehrlichkeit, wenn sie den Bürgerinnen und Bürgern in der ganzen Stadt ständig Versprechungen macht: Entweder spricht sich die Union für saftige, unsoziale Preiserhöhungen aus, oder sie muss für jeden zusätzlichen Bus an einer Stelle sagen, wo sie an anderer Stelle den Menschen einen Bus wegnehmen möchte. Den Menschen derart Sand in die Augen zu streuen ist eine unverantwortliche Politik „ so Viering abschließend.

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