Verkehrspolitik für den Bedarf – Zahlen statt gefühlter Realität

„Nur weil man laut schreit, vertritt man nicht die Mehrheit“, kommentieren Sylvia Köbler-Gross (Fraktionssprecherin der GRÜNEN) mit Thorsten Lange (Kreisvorstandssprecher der Mainzer GRÜNEN) die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung der Stadt Mainz.

Die aktuelle Mobilitätsbefragung hat gezeigt, dass die Mainzerinnen und Mainzer nicht mal mehr für 1/3 ihrer Wege das Auto benutzen. Der Umweltverbund mit öffentlichem Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr wird in mehr als 2/3 der Fälle von den Mainzerinnen und Mainzer benutzt, mehr als bei der letzten Befragung.

„Gute und zukunftsfähige Verkehrspolitik muss sich am tatsächlichen Verkehrsverhalten orientieren. Jahrzehnte wurde das Auto in den Mittelpunkt der Verkehrspolitik gestellt, was sich mit dem aktuellen Nutzungsverhalten nicht begründen ließe.

Der Anstieg der Nutzungszahlen beim Radverkehr und der Nutzung des Umweltverbunds insgesamt zeigt, dass hier ein Schwerpunkt beim Ausbau der Infrastruktur liegen muss, um den Umstieg zu unterstützten und zu befördern und den Nahverkehr noch umweltfreundlicher zu machen.

Mehr Menschen in Bussen und Bahnen, auf dem Rad und zu Fuß heißt auch weniger Lärm, weniger Schadstoffe und höhere Lebensqualität in der Stadt.

Wir unterstützen Katrin Eder darin, eine zeitgemäße Verkehrspolitik für die Mehrheit der Mainzerinnen und Mainzer zu machen und nicht für ewig gestrige Nörgler und Krakeler.“

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