Die Hälfte der Macht

GRÜNE: Empfehlungen aus dem Paritätsbericht umsetzen

Zur heutigen Ratssitzung stellt die Ampelkoalition einen Antrag zu politischen Partizipation von Frauen. Dazu erklärt Sabine Littig, Frauenpolitikerin der GRÜNEN:

„Der Anteil der Mandatsträgerinnen liegt unter dem Anteil von Frauen in der Bevölkerung, das würden wir gerne ändern. Chancengleichheit passiert nicht von allein, hier sind alle Parteien aufgefordert bei ihrer innerparteilichen Arbeit Frauen zu fördern und zu Wahlen aufzustellen. 

Das Frauenbüro der Stadt Mainz erarbeitet seit langem eine sehr detaillierte Übersicht zu Frauen in Stadtrat und in Ortsbeiräten. Um gezielt analysieren zu können, wie sich das Geschlechterverhältnis bei Kommunalwahlen in Mainz entwickelt, sind zusätzliche statistische Daten hilfreich, um auch die Auswirkungen des Kumulierens und Panaschierens auf Wahlchancen von Frauen und Männern zu sehen. Auch eine Befragung von Wählerinnen und Wählern kann wichtige Erkenntnisse zu Chancen von Männern und Frauen bei Wahlen ergeben.“

Daniel Köbler, Spitzenkandidat der GRÜNEN für die Landtagswahl und Mitglied des Mainzer Stadtrats ergänzt:

„Wir GRÜNE haben eine lange und gute Tradition unsere Listen paritätisch aufzustellen, das schlägt sich auch in der Zusammensetzung unserer Fraktion nieder. Als kommunalpolitisch Verantwortliche sollten wir  bei der Benennung von Vertreterinnen und Vertretern in Aufsichtsgremien darauf achten, dass diese Parität sich auch dort niederschlägt. In manchem Aufsichtsrat ergibt sich Parität nur, weil GRÜNE mit ihrer Benennung die Männercliquen anderer aufbrechen.“

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